- nach Eric H. W. Aldington -
| Alter (Wochen/Monate) | Phase | Probleme |
| 3.-12. (14.) | Sozialisierung | Unterbleibt die Sozialisierung in dieser Zeit, insbesondere die Gewöhnung an den Menschen, sind die Folge Ängstlichkeit, Aggressivität, wie Schwererziehbarkeit |
| 6.-8. | Höhepunkt der Sozialisierung | Günstigster Übernahmezeitpunkt. Wenn vor dieser Zeit vom Züchter übernommen, entwickeln sich Scheuheit und/oder zu große Abhängigkeit vom Menschen, was Verteidigungsüberreaktionen auslösen kann. |
| 8.-10. | Einprägung von Ansteindrücken | Ungünstiger Übernahmezeitpunkt. Furcht undUnsicherheit können zu traumatischen Eindrücken werden, die ein Leben lang zu unerwünschtem Verhalten führen können. |
| 6.-8. Mon. | 1. Pubertätsphase | Dummdreist und flegelhaft |
| 12-14. Mon. | Pubertätsphase | Aggressive Neigungen müssen beschnitten werden: Erziehung! |
| 12-14. Mon. | Geschlechtsreife | Sexuell motiviertes Aufreiten, sexuelle Interessen, bes. bei Rüden. |
| 18.-40. Mon. | Territoriales Verhalten | Anbellen und Angreifen von Fremden, die dem Territorium/der Familie zu nahe kommen Rüden markieren mit Beinheben (auch Zeichen von Dominanz!) Höchste Zeit für Verhaltenskorrekturen! |
| 36.-56. Mon. | Besondere Verhaltens-Tendenzen werden manifestiert | Überentwicklung der aggressiven Verteidi-gungshaltung; bestimmte Verhaltensweisenhaben sich manifestiert und sind schwieriger zu korrigieren |
| Erw. Hunde | Entwicklungsabschluß | Aggressive Verteidigungstendenzen werdenzielgerichtet; Problemverhalten hat selbstbelohnenden Charakter, wird daher zur Gewohnheit. Jetzt sind Verhaltenskorrekturen sehr erschwert. |